I.G.MSS
Die Interessens -
Damals stellte der Wiener Modellbauer Willibald Meischl das Modell eines englischen Linienschiffes mit 90 Kanonen um 1670 aus, das sich von
den anderen Modellen nicht nur durch seine barocken Schnitzereien und seine Größe unterschied, sondern vor allem dadurch, dass es kein
Baukasten-
für den Bau und wie haben sie die Dekoration angefertigt ?“
Antwort;-
durch Unterlagenforschung in Museen, Archiven, Bibliotheken,
durch Fachbücher und Gespräche mit „Wissenden.“
Das sind nicht nur Modellbauer, sondern Personen, die sich mit
der Geschichte eines jeweiligen Zeitraums, der Kunst und Kultur,
sowie den Lebensbedingungen beschäftigen. Sie wissen auch wo
sich noch Original -
wie man Fotos von diesen Modellen bekommt und vor allem wo
man Original -
die ein bestimmtes Schiff oder einen gewissen Schiffstyp zeigen,
finden kann. Diese Unterlagen sind beim Bau unentbehrlich.
Fast jeder, der den Wunsch hat ein Segelschiffsmodell aus dem
17.-
der beeindruckenden Modelle auf den Baukastenschachteln und
der Zusicherung, dass das Modell dem Original-
verführt einen Baukasten zu kaufen. Leider sind die Baukästen
und die dazu gehörenden Bauanleitungen meist weder historisch
noch fachlich korrekt. Ebenso verhält es sich mit den meisten
Bauplänen, sofern sie nicht von Museen, Archiven, oder Dreidecker mit 90 Kanonen um 1670 von Willibald Meischl
anerkannten Fachleuten publiziert wurden. Den Anfängern ist das
aber nicht bewusst und erst wenn ihr Modell durch fachlich geschulte Augen begutachtet wird, werden sie über die Fehler aufgeklärt.
Zur nächsten Seite klicken Sie auf die Pfeiltaste Zur Vergrößerung Klick auf das Bild
Foto Willibald Meischl